| Zielgruppe: |
Menschen
ab 50 Jahren oder auch Menschen, die aus irgendwelchen Problemen oder
aufgrund von Behinderungen in den üblichen Kursen überfordert
sind und das Inlineskaten in diesen Kursen nicht erlernen können.
Grundsätzlich ist jeder willkommen und wird nach seinen Wünschen
und Fähigkeiten angeleitet. |
| Kursgrösse:
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Individuelle
Kurse und kleine Gruppen, in der Regel mit maximal 4 Teilnehmern.
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| Kursdauer; |
Individuell
von 2 bis 10 Stunden, jeweils eine Stunde, nach welcher der Teilnehmer
entscheidet, ob und wie lange er weitermachen will. Die Kursdauer
hängt von der sportlichen Vorerfahrung der Teilnehmer ab. Sportliche
Menschen, Skifahrer und Schlittschuhläufer benötigen in
der Regel 2 Stunden für den Anfänger I - Kurs, andere je
nach körperlichem Leistungsvermögen entsprechend mehr. |
| Kursinhalt: |
Anfänger
I |
Sicheres
Bewegen auf den Inlineskates erlernen, Vorwärtsfahren, Kurvenfahren,
sicheres Bremsen mit der Fersenbremse |
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Anfänger
II |
Bergabfahren,
Hindernisse überwinden, kleine Sprünge, weitere Bremsmethoden |
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Fortgeschrittene
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Slalom,
Eieruhrlauf, Rückwärtsfahren, Drehungen, Bremsmethoden festigen |
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Übungsstunde
im Verein |
Ausfahrten
an Nürnberger Skatestrecken, Spaß am Skaten, Fitness
Im
Winter Fitnesstraining auf Inlineskates in der Halle
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4.
Gehen auf Inlineskates
vom Teppichboden auf glatten Boden mit Hilfestellung. Gehen auf
Inlineskates ist jedoch nicht mit dem Gehen ohne SKates gleichzustzen.
Die Füße werden nicht nach abwechslend nach vorne gesetzt,
sondern die Bewegung wird nur durch Gewichtsverlagerung in der V-Stellung
erreicht.
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Der
Lehrer fährt rückwärts und hält den Schüler
an der Hand. Jede Fehlreaktion des Schülers kann somit gespürt
und entgegengewirkt werden.
Bei
äußerst unsicheren Personen wird ein Gehwagen zur Hilfe
genommen.
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5.
Das Rollen auf Inlineskates
setzt das Gehen auf Inliner voraus. Zunächst vorsichtiges Gehen
in der Grundhaltung und dann folgt aus dem Gehen heraus bei höherem
Tempo das Rollen mit Unterstützung und Führung des Lehrers. |
Die
Skatebewegung und das Abstoßen wird durch diese Methode ohne
viel Nachdenken und Übung ausgeführt. Die Führung durch
den Skatelehrer ist jedoch wichtig, da der Bewegungsablauf noch nicht
automatisiert ist.
Das Gehen auf Inlinern als Hausaufgabe ist in jeder Wohnung möglich
und muss eingeübt werden. |
6.
Das Abstoßen
mit einem Bein und das Rollen auf dem anderen Bein wird von Wand zu
Wand geübt. Beim Wechsel der Richtung wird auch das Abstoßbein
gewechselt. Besonderes Augenmerk wird dabei auf richtige Skatehaltung
und senkrechtem Stehen auf dem Fahrbein gelegt; Abstoßen zur
Seite, nicht nach hinten. Anstoßen soll dabei keine Stoßbewegung,
sondern ein Strecken des vorher gebeugten Beines im rechten Winkel
zur Fahrtrichtung sein. |
Durch
das Abstoßen zur Seite wird die senkrechte Haltung auf dem Fahrbein
leichter erreicht. Die Haltung des Skateschülers wird ständig
kontrolliert und auf eine korrekte Skatehaltung geachtet (kein breitbeiniges
Fahren, in die Knie gehen). |
7.
Vorwärtsfahrt
Nun erfolgt das Abstoßen abwechselnd mit beiden Beinen. Durch
Führung, wenn erforderlich, wird Sicherheit gegeben und das Gefühl
und Erlebnis einer höheren Geschwindigkeit vermittelt. |
Durch
die Führung wird Sicherheit vermittelt und jede kleinst Unsicherheit
kann gespürt und sofort entgegengewirkt werden. |
8.
Sanduhrlauf
zunächst wieder mit Führung, dann ohne. |
Hierdurch
wird erlebt, wie das Tempo reguliert werden kann. |
9.
Berabfahren
Der Berg wird langsam Stück für Stück erarbeitet je
nach Ängstlichkeit und Verhalten des Kursteilnehmers kann hier
wieder geführt werden, indem der Skatelehrer rückwärts
fährt und den Kursteilnehmer an den Händen führt. |
Die
tiefe Skatehaltung wird geübt, Geschwindikeit wird erlebt. Die
Angst vor der Geschwindigkeit wird abgebaut. |
10.
Richtungsänderungen
Das Steuern und der leichte Richtungswechsel mit ausgestreckten Armen
und drehen des Oberkörpers in die gewünschte Fahrrichtung
wird gezeigt und eingeübt. |
In
hohem Tempo und bei der Bergabfahrt lassen sich die Skates so leicht
steuern ohne besondere Skatetechnik. |
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11.
Schwellen überwinden
Bei der Bergabfahrt ist eine kleine Türschwelle zu überwinden.
Bei der Bergauffahrt kann diese Schwelle durch Übersteigen
oder in höherer Geschwindkeit auch durch Überfahren überwunden
werden. Bergaufwärtsgehen auf Skates und Stehen am Berg wird
gezeigt und eingeübt.
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Der
Kursteilnehmer erlebt wie Hindernisse, Steigungen und Abfahrten mit
Skates gefahren werden und Angst vor solchen ünberwindbaren Problemstellen
wird abgebaut. |
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12.
Vorübung zm Bremsen und zur Standsicherheit
Im Stand und mit gebeugten Knien werden die Skates vor und zurück
bewegt. Die Arme werden gegenläufig ebenfalls mitbewegt. Diese
Bewegung wird auch nach Musik ausgeführt. Auf schmalspuriges
Stehen auf den Skates und auf Gewichtsverlagerung auf das jeeilig
hintere Bein wird geachtet.
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Der
Kursteilnehmer erwirbts sich Standischerheit und die Fähigkeit
den Bremsfuß weit genug nach vorne zu schieben.
Diese
Übung wird auch als Übung für zu Hause in der Wohnung
für unsichere Skater empfohlen.
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13.
Bremsen mit der Heelbremse.
Die 3 wesentlichen Schritte werden zunächst einzeln eingeübt,
eventuell mit Führung durch den Lehrer.
in die Knie gehen,
Arme nach vorne strecken,
Schwerpunkt über dem Fahrfuß verlagern,
Bremsfuß eine Fußlänge nach vorne schieben,
die Vordere Rolle des Bremsfußes anheben,
weiter in die Knie gehen ,
Bremsfuß nach vorne schieben.
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Es
wird darauf geachtet, dass die vordere Rolle des Bremsskates erst
angehoben wird, wenn der Fuß eine Fußlänge vorgeschoben ist.
Es wird auf schmalspuriges Fahren und auf Strecken des Arme nach
vorne, ohne den Körper zu verdrehen geachtet. Der Schwerpunkt
muß über dem Fahrskate liegen, Brems- und Fahrfuß bleiben
parallel.
Falls durch kleine Rollen oder Bauart der SKates die Bremse zu dicht
am Boden ist, kann kein optimaler Bremswinkel eingestellt werden
und eventuell nicht effektiv gebremst werden!
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14.
Bremsen am Berg,
von unten beginnend wird der Berg erarbeitet
- 1.
Bremsen auf der geraden Strecke nach der Abfahrt
- 2.
Bremsen am Berg, aus dem Stand, kurz rollen lassen, bremsen und
dann wieder rollen lassen, bremsen ...
- 3.
Den gesamten Berg möglichst langsam herunterfahren durch
ständiges Bremsen
- 4.
Höhere Geschwindigkeit am Berg zulassen und Bremsen bis zum
Stillstand
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Auf
das Erlenen des effektiven Bremsens mit der Heelbremse wird besonderer
Wert gelegt. Die richtige Skatehaltung wird kontrolliert und eingeübet.
Der Skatlehrer muss bei den Übungen ständig darauf achten,
dass sich der Kursteilnehmer nicht aufrichtet und bei Unsicherheiten
sofort den Schwerpunkt nach unten verlagert, damit der Sturz nach
hinten vermieden wird |
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15.
Kurvenfahren
- 1.
Steuern mit den Armen bei der Abfahrt am Berg
- 2.
Fahren im Kreis rechts- und dann linksherum
- 3.
Fahren einer liegenden Acht
- 4.
Slalomfahren
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Besonders
schwierig ist das Fahren auf der Außenkante, bzw. das richtige
in die Kurve legen. Auf die korrekte Haltung wird geachtet ( kurveninner
Fuß vorne, innere Schulter nach hinten, , innerer Fuß
auf Außenkante).
Diese Übungen dienen der Fähigkeit, Hindernissen leicht
ausweichen zu können. |
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16.
Drehung um 180* oder Spin-Stop
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Eine
weitere elegante Möglichkeit stehen zu bleiben. |
| 17.
Auf einem Bein länger fahren |
Einbandstand
zu Hause üben. |
| 18.
Hindernis übersteigen |
Es
wird eine gefaltete Pappe in 5cm Höhe aufgestellt. Bei einem
Fehlversuch wird sie einfach flach gedrückt und ein Sturz vermieden. |
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19.
Hindernis überspringen
- 1.
Vorübung 2 Personen halten sich an den Händen und hüpfen
hoch
- 2.
Sprung über eine aufgemalte Linie oder Plattenrille des Bodens
- 3.
Sprung über die gefaltete Pappe
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Der
Kursleiter achtet darauf, dass der nächste Schritt erst gemacht
wird, wenn der vorherige Schritt sicher beherrscht wird ( tiefe Haltung
beibehalten, in den Knien federn). |
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20.
kleine Rampe / Gehsteig überfahren
Eine Rampe mit 7 cm Höhe wird in höherer Geschwindigkeit
- 1.
mit dem linken Fuß
- 2.
mit dem rechten Fuß
- 3.
mit beiden Füssen überfahren
Hier
wird gezeigt wie ein Gesteig in hoher Geschwindigkeit einfach heruntergefahren
werden kann.
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Diese
Übung darf nur gemacht werden, wenn die Kursteilnehmer einigermaßen
sicher sind und insbesondere die tiefe Skathaltung beherrschen und
bei der Überfahrt mit einem Bein auch einhalten.
Es
vermittelt ein besonderes Erfolgserlebnis und baut Ängste ab.
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21.
verschiedene Bremsmethoden
- 1,
Heelstop wird als wichtigster Stop gut eingeübt
- 2.
Rasenstop
- 3.
Spin-Stop aus geringer Geschindigkeit
- 4.
Geschwindigkeitsreduzierung durch umgekehrte V-Stellung
- 5.
Schneepflug am Berg
- 6.
T-Stop (wer will)
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Ein
besonderer Schwerpunkt wird auf den Heelstop am Berg gelegt und dieser
bis zur sicheren Beherrschung auch aus größerer Geschindigkeit
eingeübt. |
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22.
Rückwärtsfahren
- 1.
Sanduhrlauf rückwärts
- 2.
Rückwärtsfahren in umgekehrter V-Stellung
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Beim
Rückwärtsfahren immer sich vergewissern, dass kein Hindernis
im Weg ist. |
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Bei Senioren,
die keine sportlichen Vorkenntnisse haben, kann es auch mehrere
Stunden dauern, bis sie sich sicher auf den Skates bewegen können.
Hier ist viel Lob und Mut zur eigenen Geduld angesagt.
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