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Qualitätssiegel Sport pro GesundheitKurskonzept zum Inlineskaten für Senioren

Inlineskaten ist der Sport für ältere Menschen und Ist für jeden geeignet und in jedem Alter erlernbarSportlich nicht geübte und ältere Menschen benötigen nur etwas mehr Zeit und spezielle Anleitung. Die Kurse sind individuell und gehen vom Leistungs- und Könnensstand der Teilnehmer aus. Die einen lernen das Skaten in 2 Stunden, andere brauchen ohne sportliche Vorerfahrung mehr. Üben muss jeder selbst und das regelmäßige Fahren macht die positiven gesundheitlichen Wirkungen.

In der Gruppe Fitness 40 plus beim 1. FCN Roll- und Eissport e.V. gibt es im Sommer und Winter die Möglichkeit als Vereinsmitglied oder als Übungsstunden von Seniorenskate die Skatefertigkeiten zu festigen und weiter zu entwickeln. Die Übungsstunden haben das Qualitätssiegel "Sport pro Gesundheit"

Zielgruppe: Menschen ab 50 Jahren oder auch Menschen, die aus irgendwelchen Problemen oder aufgrund von Behinderungen in den üblichen Kursen überfordert sind und das Inlineskaten in diesen Kursen nicht erlernen können. Grundsätzlich ist jeder willkommen und wird nach seinen Wünschen und Fähigkeiten angeleitet.
Kursgrösse: Individuelle Kurse und kleine Gruppen, in der Regel mit maximal 4 Teilnehmern.
Kursdauer; Individuell von 2 bis 10 Stunden, jeweils eine Stunde, nach welcher der Teilnehmer entscheidet, ob und wie lange er weitermachen will. Die Kursdauer hängt von der sportlichen Vorerfahrung der Teilnehmer ab. Sportliche Menschen, Skifahrer und Schlittschuhläufer benötigen in der Regel 2 Stunden für den Anfänger I - Kurs, andere je nach körperlichem Leistungsvermögen entsprechend mehr.
Kursinhalt: Anfänger I Sicheres Bewegen auf den Inlineskates erlernen, Vorwärtsfahren, Kurvenfahren, sicheres Bremsen mit der Fersenbremse
  Anfänger II Bergabfahren, Hindernisse überwinden, kleine Sprünge, weitere Bremsmethoden
  Fortgeschrittene Slalom, Eieruhrlauf, Rückwärtsfahren, Drehungen, Bremsmethoden festigen
  Übungsstunde im Verein

Ausfahrten an Nürnberger Skatestrecken, Spaß am Skaten, Fitness
Im Winter Fitnesstraining auf Inlineskates in der Halle

Fallübungen werden nicht gemacht, wir wollen nicht fallen, sondern sicher fahren.

Es wird jedoch das richtige Fallen kurz angesprochen und erklärt und darauf geachtet, dass so geskatet wird, dass Fallen vermieden wird oder ein möglicher Sturz durch die richtige Haltung glimpflicher ausgeht.

Ohne Schutzkleidung, ohne Helm kein Inlineskaten!

Die Kurse werden im Winter auf glattem Steinboden im Haus und im Sommer auf einer glatten Rollsportanlage durchgeführt.

 

Fallübungen von Senioren sind einerseits gefährlicher als bei jungen Menschen, andererseits kann ein ungewollter Fall kaum kontrolliert werden bzw. ist kaum so oft zu üben, dass er automatisiert ist.

Der glatte Boden erfordert einerseits besonderes Gleichgewicht, andererseits ist eine leichte Steuerbarkeit und ein leichtes Rollverhalten der Skates gegeben. Die persönliche Hilfestellung durch Handhaltung ist daher wichtig. Für das Lernen ist der glatte schnelle Boden optimal.

1. Richtige Skatehaltung wird vorgeführt und eingeübt.

2. Bewegung auf Inlineskates nach Musik

3. Aufstehen mit und dann ohne Hilfestellung

Die Bewegung auf Inlineskates und tanzen nach Rock´n Roll Musikauf Inlineskates fördert die Sicherheit der Bewegung mit dem ungewohnten rollenden Untersatz. Der Körper lernt die Bewegung und Sicherheit spielerisch.

4. Gehen auf Inlineskates
vom Teppichboden auf glatten Boden mit Hilfestellung. Gehen auf Inlineskates ist jedoch nicht mit dem Gehen ohne SKates gleichzustzen. Die Füße werden nicht nach abwechslend nach vorne gesetzt, sondern die Bewegung wird nur durch Gewichtsverlagerung in der V-Stellung erreicht.

Der Lehrer fährt rückwärts und hält den Schüler an der Hand. Jede Fehlreaktion des Schülers kann somit gespürt und entgegengewirkt werden.

Bei äußerst unsicheren Personen wird ein Gehwagen zur Hilfe genommen.

5. Das Rollen auf Inlineskates
setzt das Gehen auf Inliner voraus. Zunächst vorsichtiges Gehen in der Grundhaltung und dann folgt aus dem Gehen heraus bei höherem Tempo das Rollen mit Unterstützung und Führung des Lehrers.
Die Skatebewegung und das Abstoßen wird durch diese Methode ohne viel Nachdenken und Übung ausgeführt. Die Führung durch den Skatelehrer ist jedoch wichtig, da der Bewegungsablauf noch nicht automatisiert ist.
Das Gehen auf Inlinern als Hausaufgabe ist in jeder Wohnung möglich und muss eingeübt werden.
6. Das Abstoßen
mit einem Bein und das Rollen auf dem anderen Bein wird von Wand zu Wand geübt. Beim Wechsel der Richtung wird auch das Abstoßbein gewechselt. Besonderes Augenmerk wird dabei auf richtige Skatehaltung und senkrechtem Stehen auf dem Fahrbein gelegt; Abstoßen zur Seite, nicht nach hinten. Anstoßen soll dabei keine Stoßbewegung, sondern ein Strecken des vorher gebeugten Beines im rechten Winkel zur Fahrtrichtung sein.
Durch das Abstoßen zur Seite wird die senkrechte Haltung auf dem Fahrbein leichter erreicht. Die Haltung des Skateschülers wird ständig kontrolliert und auf eine korrekte Skatehaltung geachtet (kein breitbeiniges Fahren, in die Knie gehen).
7. Vorwärtsfahrt
Nun erfolgt das Abstoßen abwechselnd mit beiden Beinen. Durch Führung, wenn erforderlich, wird Sicherheit gegeben und das Gefühl und Erlebnis einer höheren Geschwindigkeit vermittelt.
Durch die Führung wird Sicherheit vermittelt und jede kleinst Unsicherheit kann gespürt und sofort entgegengewirkt werden.
8. Sanduhrlauf
zunächst wieder mit Führung, dann ohne.
Hierdurch wird erlebt, wie das Tempo reguliert werden kann.
9. Berabfahren
Der Berg wird langsam Stück für Stück erarbeitet je nach Ängstlichkeit und Verhalten des Kursteilnehmers kann hier wieder geführt werden, indem der Skatelehrer rückwärts fährt und den Kursteilnehmer an den Händen führt.
Die tiefe Skatehaltung wird geübt, Geschwindikeit wird erlebt. Die Angst vor der Geschwindigkeit wird abgebaut.
10. Richtungsänderungen
Das Steuern und der leichte Richtungswechsel mit ausgestreckten Armen und drehen des Oberkörpers in die gewünschte Fahrrichtung wird gezeigt und eingeübt.
In hohem Tempo und bei der Bergabfahrt lassen sich die Skates so leicht steuern ohne besondere Skatetechnik.

11. Schwellen überwinden
Bei der Bergabfahrt ist eine kleine Türschwelle zu überwinden. Bei der Bergauffahrt kann diese Schwelle durch Übersteigen oder in höherer Geschwindkeit auch durch Überfahren überwunden werden. Bergaufwärtsgehen auf Skates und Stehen am Berg wird gezeigt und eingeübt.

Der Kursteilnehmer erlebt wie Hindernisse, Steigungen und Abfahrten mit Skates gefahren werden und Angst vor solchen ünberwindbaren Problemstellen wird abgebaut.

12. Vorübung zm Bremsen und zur Standsicherheit
Im Stand und mit gebeugten Knien werden die Skates vor und zurück bewegt. Die Arme werden gegenläufig ebenfalls mitbewegt. Diese Bewegung wird auch nach Musik ausgeführt. Auf schmalspuriges Stehen auf den Skates und auf Gewichtsverlagerung auf das jeeilig hintere Bein wird geachtet.

Der Kursteilnehmer erwirbts sich Standischerheit und die Fähigkeit den Bremsfuß weit genug nach vorne zu schieben.

Diese Übung wird auch als Übung für zu Hause in der Wohnung für unsichere Skater empfohlen.

13. Bremsen mit der Heelbremse.
Die 3 wesentlichen Schritte werden zunächst einzeln eingeübt, eventuell mit Führung durch den Lehrer.

    in die Knie gehen,
    Arme nach vorne strecken,
    Schwerpunkt über dem Fahrfuß verlagern,
    Bremsfuß eine Fußlänge nach vorne schieben,
    die Vordere Rolle des Bremsfußes anheben,
    weiter in die Knie gehen ,
    Bremsfuß nach vorne schieben.

Es wird darauf geachtet, dass die vordere Rolle des Bremsskates erst angehoben wird, wenn der Fuß eine Fußlänge vorgeschoben ist. Es wird auf schmalspuriges Fahren und auf Strecken des Arme nach vorne, ohne den Körper zu verdrehen geachtet. Der Schwerpunkt muß über dem Fahrskate liegen, Brems- und Fahrfuß bleiben parallel.
Falls durch kleine Rollen oder Bauart der SKates die Bremse zu dicht am Boden ist, kann kein optimaler Bremswinkel eingestellt werden und eventuell nicht effektiv gebremst werden!

14. Bremsen am Berg,
von unten beginnend wird der Berg erarbeitet

  1. 1. Bremsen auf der geraden Strecke nach der Abfahrt
  2. 2. Bremsen am Berg, aus dem Stand, kurz rollen lassen, bremsen und dann wieder rollen lassen, bremsen ...
  3. 3. Den gesamten Berg möglichst langsam herunterfahren durch ständiges Bremsen
  4. 4. Höhere Geschwindigkeit am Berg zulassen und Bremsen bis zum Stillstand
Auf das Erlenen des effektiven Bremsens mit der Heelbremse wird besonderer Wert gelegt. Die richtige Skatehaltung wird kontrolliert und eingeübet. Der Skatlehrer muss bei den Übungen ständig darauf achten, dass sich der Kursteilnehmer nicht aufrichtet und bei Unsicherheiten sofort den Schwerpunkt nach unten verlagert, damit der Sturz nach hinten vermieden wird

15. Kurvenfahren

  1. 1. Steuern mit den Armen bei der Abfahrt am Berg
  2. 2. Fahren im Kreis rechts- und dann linksherum
  3. 3. Fahren einer liegenden Acht
  4. 4. Slalomfahren
Besonders schwierig ist das Fahren auf der Außenkante, bzw. das richtige in die Kurve legen. Auf die korrekte Haltung wird geachtet ( kurveninner Fuß vorne, innere Schulter nach hinten, , innerer Fuß auf Außenkante).
Diese Übungen dienen der Fähigkeit, Hindernissen leicht ausweichen zu können.

16. Drehung um 180* oder Spin-Stop

Eine weitere elegante Möglichkeit stehen zu bleiben.
17. Auf einem Bein länger fahren Einbandstand zu Hause üben.
18. Hindernis übersteigen Es wird eine gefaltete Pappe in 5cm Höhe aufgestellt. Bei einem Fehlversuch wird sie einfach flach gedrückt und ein Sturz vermieden.

19. Hindernis überspringen

  1. 1. Vorübung 2 Personen halten sich an den Händen und hüpfen hoch
  2. 2. Sprung über eine aufgemalte Linie oder Plattenrille des Bodens
  3. 3. Sprung über die gefaltete Pappe
Der Kursleiter achtet darauf, dass der nächste Schritt erst gemacht wird, wenn der vorherige Schritt sicher beherrscht wird ( tiefe Haltung beibehalten, in den Knien federn).

20. kleine Rampe / Gehsteig überfahren
Eine Rampe mit 7 cm Höhe wird in höherer Geschwindigkeit

  1. 1. mit dem linken Fuß
  2. 2. mit dem rechten Fuß
  3. 3. mit beiden Füssen überfahren

Hier wird gezeigt wie ein Gesteig in hoher Geschwindigkeit einfach heruntergefahren werden kann.

Diese Übung darf nur gemacht werden, wenn die Kursteilnehmer einigermaßen sicher sind und insbesondere die tiefe Skathaltung beherrschen und bei der Überfahrt mit einem Bein auch einhalten.

Es vermittelt ein besonderes Erfolgserlebnis und baut Ängste ab.

21. verschiedene Bremsmethoden

  1. 1, Heelstop wird als wichtigster Stop gut eingeübt
  2. 2. Rasenstop
  3. 3. Spin-Stop aus geringer Geschindigkeit
  4. 4. Geschwindigkeitsreduzierung durch umgekehrte V-Stellung
  5. 5. Schneepflug am Berg
  6. 6. T-Stop (wer will)
Ein besonderer Schwerpunkt wird auf den Heelstop am Berg gelegt und dieser bis zur sicheren Beherrschung auch aus größerer Geschindigkeit eingeübt.

22. Rückwärtsfahren

  1. 1. Sanduhrlauf rückwärts
  2. 2. Rückwärtsfahren in umgekehrter V-Stellung
Beim Rückwärtsfahren immer sich vergewissern, dass kein Hindernis im Weg ist.

Bei Senioren, die keine sportlichen Vorkenntnisse haben, kann es auch mehrere Stunden dauern, bis sie sich sicher auf den Skates bewegen können. Hier ist viel Lob und Mut zur eigenen Geduld angesagt.

 

Dies Kurskonzept erhebt kein Anspruch auf Vollständigkeit und wird ständig weiterentwickelt und in den Kursen auch sehr individuell angewendet. Es soll Interessenten eine Information geben, was sie in den Kursen erwartet.

Der Kursleiter mit seiner eigenen Erfahrung, wie mühsam und doch erfolgreich das Erlernen des Inlineskatens sein kann, und dem Blick und Hinweis auf Fehlhaltungen und Schwächen garantieren den Lernerfolg.

 
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Seniorenskate - Ein vom Inlineskaten begeisterter Senior bietet hier für Senioren Informationen zum Inlineskaten, Kurse und Treffs in Nürnberg an.
Seniorenskate
ist kein Sportverein und auch kein auf Gewinn ausgelegter Anbieter von Inlineskatekursen. In indiv
iduelle Kursen sollen Menschen zum Inlineskaten als Gesundheitssport gebracht werden, die in anderen Kurse keine Chance haben. Individuelle Kurse zu günstigen Bedingungen auch im Winter unter Dach!
Seniorenskate
arbeitet mit dem 1. FCN Roll- und Eissport e.V. zusammen. Die Vereinsübungsstunden haben das Qualitätssiegel "Sport pro Gesundheit" des DOSB.


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